Selbstbestimmungsrecht

Der Kosovo gab das Beispiel, auf das sich Russland jetzt berufen kann mit seiner Anerkennung Südossetiens, das eine kritische russische Journalistin als Marionette des russischen Geheimdienst ansieht.
Man könnte auch auf die Anerkennung Sloweniens und Kroatiens durch Genscher verweisen.
„Was für das Kosovo gilt, nämlich der Vorrang des Selbstbestimmungsrechtes der Völker vor der Integrität nationaler Grenzen, muss schlußendlich auch für Abchasien und Südossetien gelten“, argumentiert rossijskajafederazija.
Es gibt da ein Problem mit Selbstbestimmungsrecht und Menschenrechtsdurchsetzung.
Für alles Verantwortung übernehmen heißt, alles beherrschen wollen.
Die Verbreitung der Menschenrechte mit allen Mitteln wie die Anwendung des Selbstbestimmungsrechtes auf Mini-Ethnien sind vom Imperialismus des 19. Jahrhunderts manchmal nicht zu unterscheiden.

Jetzt im Schwarzen Meer Kanonenbootspolitik zu betreiben, ist kein Ersatz für diplomatische Mittel, bevor es zu Kriegshandlungen gekommen ist. Darin bin ich mit dem Kommentator in der heutigen Frankfurter Rundschau einig.

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