Geschäft mit der Angst

Die Bundesregierung verstößt seit Jahren gegen das Stabilitätsgesetz; damit lässt sie es zu, dass ein erheblicher Anteil der deutschen Warenproduktion der Nutzung durch die deutsche Bevölkerung entzogen wird, ähnlich, wie die DDR es tat, als sie ihre Bevölkerung die billigen IKEA-Möbel produzieren ließ, von denen die Westdeutschen den Nutzen hatten, während die Bevölkerung unter leeren Regalen litt.

Wie das? Die Bundesregierung tut nichts dagegen, dass Deutschland Jahr für Jahr Exportweltmeister wird und so einen wichtigen Aspekt des „magischen Vierecks“, das außenwirtschaftliche Gleichgewicht sträflich außer Acht lässt.

Warum tut sie das nur und warum wird es in der Bevölkerung gut geheißen? Es ist die Angst, wir könnten gegenüber anderen Nationen zurückfallen, die von interessierter Seite am Leben gehalten wird. Und so sorgen wir ständig dafür, dass das wirtschaftlich Gleichgewicht in Europa gestört bleibt, vom wirtschaftlichen Gleichgewicht in der Welt ganz zu schweigen. Das verhindert die EU mit ihren hohen Zöllen auf Agrarprodukte aus Entwicklungsländern.

Und uns wird vorgemacht, wir dürften stolz darauf sein „Exportweltmeister“ zu sein.

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Eine Antwort to “Geschäft mit der Angst”

  1. Von den Gefahren des Exportüberschusses « Apanat – Notizen zur Meinungsbildung Says:

    […] möchte ich meinen Beitrag vom 1.9.2008 „Geschäft mit der Angst“ zitieren: „Die Bundesregierung verstößt seit Jahren gegen das Stabilitätsgesetz […]

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