Klimawandel und Atomkraft

Neuerdings wird immer wieder betont, man könne angesichts des Klimawandels zumindest kurzfristig nicht auf Atomkraft verzichten und solle daher zumindest die Restlaufzeiten der bestehenden Atomkraftwerke verlängern.

Für eine kurzfristige Lösung eine Verseuchung für Millionen von Jahren riskieren in Lagerstätten, die ähnlich sicher sind wie Asse?

Nun gibt es die Argumentation, mit neueren Verfahren lasse sich die Halbwertszeit von Atommüll verkürzen. Womöglich sogar auf ein Tausendstel. Statt einer Halbwertszeit von 82 Millionen Jahren nur 82 000 Jahre? Das wird unsere Ururur…enkel freuen!

Bei Fontanefans Feld heißt es dazu: „Hunderttausende in einige hundert Jahre umzuwandeln, scheint mir nicht das lösende Wort des Hexenmeisters zu sein: „In die Ecke, Besen! Besen! Seid’s gewesen.“

In der Tat, das Unterfangen gleicht dem Versuch des Goetheschen Zauberlehrlings, den Zauberbesen mit dem Beil zu spalten. Das hat sich schon bei Goethe nicht als wirksam  erwiesen.

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