Piraten

Binnenstaaten wie den Kongo kann die internationale Gemeinschaft jahrzehntelang ihren inneren Wirren überlassen und auch äußere Einmischung dulden, so lange sie es hinzunehmen bereit ist, dass Millionen Unschuldiger umkommen.
Küstenstaaten wie Somalia bieten einem Angriff auf die Freiheit der Meere durch Piraten eine gute Basis. Deshalb ist das Risiko von failed states für die internationale Gemeinschaft in diesen Fällen ein anderes. Man brauchte einen Pompeius, der die Ressourcen der Welt organisiert, um den Piraten systematisch jede Basis zu nehmen. – Freilich, die Menschheit ist bereits beim Umweltproblem an dieser Organisationsfrage weitgehend gescheitert.

Zusatz:
Zum Teil sind afrikanische Fischer, deren Fanggründe leergefischt worden sind, zu Piraten geworden, sofern sie nicht als Schlepper gefährliche Transporte für Zahlungskräftige arrangieren, die illegal in die EU einzureisen versuchen.
Die hochgerüsteten Piraten freilich, die mit hochseetüchtigen Schiffen und Hightech-Waffen Tanker über tausend Kilometer vom Ausgangspunkt der Piraten kapern können, gehören zu einem anderen Kaliber. Was man gegen sie unternehmen soll, ist noch nicht ganz klar.
Wenn freilich die „Welt“ uns einzureden versucht, wir sollten lieber den Piraten die Schuld an Finanz- und Wirtschaftskrise geben als Bankern, ist das schwerlich überzeugend.

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