Wie man aus der Finanzkrise nichts lernt (1)

Die Welt am Sonntag erfüllt ein weit verbreitetes Bedürfnis. Sie erklärt die Finanzkrise und zwar „kinderleicht„.
Das liest sich dann so:

Ein eigenes Zimmer, ein großer Garten, vielleicht sogar ein Pool. Welches Kind träumt nicht davon? In Amerika erfüllt sich für viele dieser Traum. Die Eltern kaufen einfach ein schickes Haus.

Was war die Wirklichkeit? Einigen mexikanischen Einwanderern ist es trotz Mauer, die sie fernhalten sollte, und Konkurrenz durch Globalisierung gelungen, sich im Süden der USA eine bescheidene Lebensgrundlage zu schaffen. Sie haben bescheidene, ganz ihren Finanzverhältnissen angepasste Häuser gekauft. Dann kam die Bank und forderte innerhalb von drei Monaten eine Erhöhung des Eigenkapitalanteils auf das Doppelte.
Die Bank hatte sich verspekuliert, indem sie Kredite ausgegeben hatte, die sie nicht finanzieren konnte, und versuchte, das ihre Kunden ausbaden zu lassen.
Die Welt am Sonntag aber will die Opfer zu Tätern machen. Dasselbe, was Hilmar Kopper vor zwei Monaten versucht hat, versucht sie noch einmal.

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