Zettel, SMS und Twitter

Da Schüler ohnehin mehr und mehr an ADS leiden (oder durch das mediale Überangebot so überangeregt werden, dass sie in kontinuierlicher Arbeit an einem (!) Ziel immer weniger Sinn sehen), scheint mir gerade die Volatilität, die sich im Internet ergibt, ein ganz kritischer Aspekt bei der Einführung von Web 2.0 in die Schule.
Ob Schüler Zettel, SMS, StudiVZ oder Twitter verwenden, um sich während der doch so arg langweiligen Racine-Alexandriner etwas Unterhaltung zu gönnen, läuft nahezu auf dasselbe hinaus.
Der wichtige Unterschied ist aber: Beim Zettelverschicken haben Schüler noch das Gefühl, einer Anforderung auszuweichen. Beim Twittern könnten sie meinen, dem Lehrer mit seinem überholten Bildungsverständnis weit voraus zu sein.
Andere sehen Web 2.0 weit optimistischer.

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