Schwarmintelligenz

Schwarmintelligenz und das Lenken eines Schwarmes widersprechen sich.
Die Intelligenz kommt von der Masse unterschiedlicher Sehweisen, sie rührt also von dem her, was im Schwarm das Chaos ausmacht.
Das führt bei der Wikipedia dazu, dass Tausende von Artikeln entstehen und dass immer neue Abzweigungen entstehen.
Schwarm lenken bedeutet: Regeln (z.B.  Löschregeln der Wikipedia) und Konzentration (nicht zu viele Wikis).
Alle Konzentrationsbemühungen können aber nicht verhindern, dass – im Fall, dass im Schwarm auch intelligente Lebewesen sind – Neues entsteht, was der Leitende („Führer“) nicht geplant hat, vielleicht auch etwas, was er eigentlich vermeiden wollte.

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3 Antworten to “Schwarmintelligenz”

  1. itari Says:

    Mich würde nun doch deine Definition/Vorstellung von Intelligenz in diesem Zusammenhang interessieren. Die in der Natur vorkommenden Schwärme sind ja weder „Netzwerke“ im Sinne eines Nervensystems noch gibt es ein „Gesamtverständnis“ der Schwarmteilnehmer über den Schwarm. Ich bin da also nicht konform mit der Meinung im Wikipedia-Artikel „Kollektive Intelligenz“, weil ich das dort überhaupt nicht nachvollziehen kann. Die in der Informatik betrachtete „verteilte Intelligenz“ ist ja auch genau das Gegenteil von einer steuernden und über das Gesamtsystem informierten Entität. Es geht ja gerade darum zu erforschen, mit wie man mit möglichst wenig Intelligenz=Programmsteuerung auskommt, eine nicht klar umrissene bzw. sich verändernde Aufgabe zu lösen. Übertragen auf unsere kleine Welt würde das Erforschen der Schwarmintelligenz bedeuten, zu ermitteln, mit wie wenig Aufwand möglichst wenig intelligenter Teilnehmer ein noch als intelligent zu bezeichnendes Gruppenverhalten zu entwickeln wäre … ist das nun wirklich unsere Baustelle ???

  2. apanat Says:

    Ich denke, es geht nicht um Gruppenverhalten, sondern um Wissenskonstruktion. Und da sind viele in der Gesamtheit besser als jeder einzelne für sich.

  3. Itari Says:

    Ist Wissenkonstruktion nicht auch nur ein Hobby einer speziellen Gruppe (Gruppenverhalten). Da ich mich eher zu der Gruppe der Nichtwissenden hingezogen fühle („ich weiß, dass ich nichts weiß“), würde ich nicht an die Universalie „Wissenkonstruktion“ glauben müssen. Außerdem, hab ich mir sagen lassen, ist Wissen doch vergänglich. Ich mag aber lieber überdauernde Denkmäler … so Einschlaglöcher von Kometen, oder Gebirgsfaltungen oder Gletscher. Ich komme da immer ins Grübeln, wenn ich sie betrachte; bei so Webseiten der Wikipedia oder irgendwelchen Büchern von wichtigen Leuten auf dem Grabbeltisch hab ich das Gefühl nie so *gg*.

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