Leiharbeit

Ein Verwandter hat lange im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeit Fortbildungsunterricht gegeben und dabei schlechte Erfahrungen mit Lernunwilligen gemacht. Jetzt arbeitet er in einer großen Leiharbeitsfirma als Vermittler von teils hochqualifizierten Kräften und bekommt mit, wie schlecht die bezahlt werden.

So hat er Beobachtungen an zwei Schnittstellen zwischen Hartz IV und schlecht bezahlter Arbeit gemacht, was ihn dazu führte, dass er für einen höheren Abstand zwischen Hartz-IV-Sätzen und Leiharbeitssätzen ist.

Dazu stellt sich mir der anonyme Bericht eines Leiharbeiters, auf den ich gerade gestoßen bin.

Ich zweifle an der Gerechtigkeit eines Systems, das soche Arbeitsverhältnisse schafft und Millionengehälter mit Milliardenverlusten finanziert.

Muss Beschäftigung zwischen diesen Extremen aufgeteilt sein?

Ich zitiere aus einem Kommentar zu Robert Basics Artikel:

existenzangst ist todesangst. das ist kopfsache und leider hat sich das im hiesigen kulturkreis so eingenistet. nur wer leistet wird gebraucht. nur wer gut verdient gehört dazu. das bei all dem schuften auch noch andere dinge einfach verloren gehen (pflege und aufbau freundeskreis, pflege und aufbau des familienkonstruktes) vergisst man leider. viele schuften sich einsam und wenn dann urplötzlich nix mehr zu schuften da ist …

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