Ein Kompendium von Argumenten gegen die Bildungswirksamkeit von Web 2.0

Die neue Wissenskultur ist eine des rasant lernfähigen Dilettantismus, einer hypereffizient flachen Hierarchie der Wissenskommunikation zwischen Blogs und Wikis und Unkonferenzen, auf denen das Publikum mehr zum Thema zu sagen hat als der Referent.

Kürzer, als es Christian Heller hier getan hat, wird man kaum zusammenfassen können, welcher Illusion manche Befürworter von Web 2.0 unterliegen. Der Einzelne schafft sich sein neuronales Netz. Hilfe überflüssig.
Dagegen setze ich Lernen durch Lehren: Erst was man lehren kann, hat man richtig gelernt. Aber dazu muss man Lehren lernen, d.h. man muss lernen, wie man das, was im Netz auf einen einströmt, sinnvoll organisiert.
Dabei kann einem geholfen werden: durch Vorbilder und durch Kommunikation.

Nachtrag vom 16.3.2010:

Diese Kritik an der Illusion bedeutet aber nicht, dass ich die Möglichkeiten von Web 2.0 geringschätzte. Die Gesprächskultur im Internet bietet Diskussionsmöglichkeiten, wie man sie vor Ort nur selten findet.

Nachtrag vom 11.7.:

Vgl. dazu jetzt auch Fontanefan.

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