Neuronen, Gehirn, Markram und Martin

Im Gehirn sieht er zum Beispiel eine »ideale Demokratie« verwirklicht: »Jede Nervenzelle ist einzigartig, und ein und dasselbe Signal wird von tausend Nervenzellen auf tausend unterschiedliche Arten verarbeitet. Doch zugleich respektieren sich die Neuronen vollständig und gleichen permanent ihre Interpretationen miteinander ab – ganz anders als eine menschliche Gesellschaft, in der einer sagt, er habe recht und alle anderen unrecht.

So schreibt Ulrich Schnabel in der ZEIT vom 14.5.09 über Henry Markram. Er hätte es auch über Jean-Pol Martin schreiben können. Beiden wollen aus ihren Neuronen ein Gehirn bauen. Markram versucht es mit einem Blue-Gene-Supercomputer, wie er sonst für Genom-Analysen eingesetzt wird. Martin versucht es freilich mit Menschen als „Neuronen„. Ich glaube, dass bei deiden Versuchen Faszinierendes herauskommen wird, auch wenn es ihnen nicht gelingt, ein Gehirn zu simulieren. Martin hat freilich einen Vorzug bei seinem Versuch: bei ihm sind die Gehirne schon in den „Neuronen“ drin.

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2 Antworten to “Neuronen, Gehirn, Markram und Martin”

  1. Blog redundant einspeisen. « Jeanpol’s Weblog Says:

    […] in verschiedene Resonanzräume einspeisen. Apanat hat bereits in seinem Blog begonnen, verschiedene Einträge von mir, auch ältere, einzubinden. Dasselbe habe ich auch bei Marlene Hartmann beobachtet.  Es ist nichts […]

  2. Jean-Pol Martin Says:

    Der Eintrag bringt mich auf eine Idee:
    http://tinyurl.com/rdx7wp

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