Wahlen im Iran

65% soll Präsident Ahmadinedschad bekommen haben, sein Konkurrent beim Präsidentschaftswahlkampf Mussawi deutlich unter 35%.
Mussawis Anhänger sprechen von Wahlbetrug. Wie viel Stimmen müssten dafür gefälscht sein?
Immerhin ist bezeichnend, dass der SMS-Verkehr noch wärend des Wahltages ausfiel, dass jetzt Webseiten ausfallen. Gewiss ein Nachteil für Mussawi, der, dem Beispiel Obamas folgend, SMS und Internet für seinen Wahlkampf genutzt hat.
Andererseits, blockiert ist der Datenfluss aus dem Iran nicht. Die Opposition berichtet über Proteste, Demonstrationen. Ich glaube nicht, dass je ein Wahlbetrug in so großem Umfang nachgewiesen werden kann, dass bewiesen wäre, dass ein zweiter Wahlgang hätte stattfinden müssen. Zu früh (schon um die Mittagszeit) nahmen die Anhänger Mussawis für sich in Anspruch gesiegt zu haben. Das ändert freilich nichts daran, dass meine Sympathien bei Mussawi bleiben.

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Eine Antwort to “Wahlen im Iran”

  1. Wahlen im Iran manipuliert « Apanat’s Weblog Says:

    […] sieht deshalb das Wahlergebnis freilich noch nicht als “erkennbar” verändert. Meine Frage vom 14.6.: Wie viel Stimmen mussten gefälscht sein, um aus einem eindeutigen Sieg im ersten Wahlgang mit 65% […]

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