Wahl in der Krise 2

Im Netz findet sich ein weiterer Aufsatz zur Frage der ZEIT nach der Wahl in der Krise. Der Verfasser fordert ein Umdenken von der Wachtstums- auf die Überlebensgesellschaft.

Mein Kommentar dazu: In Griechenland sind in der Zeit der deutschen Besetzung im Zweiten Weltkrieg 350 000 Menschen verhungert.
Die Nationalsozialisten hatten eine Wahl: Faire Behandlung der Bevölkerung in den besetzten Gebieten oder Förderung des Krieges und sicherstellen, dass die deutsche Bevölkerung von dem Krieg so wenig materielle Nachteile hat wie möglich. Sie hat sich gegen die faire Behandlung entschieden.
Die Aussage, wir haben die Wahl zwischen Wachstums- und Überlebensgesellschaft, klingt mir zu pathetisch. Die Reichen in unserer Gesellschaft werden noch einige Zeit eine steigende Lebenserwartung haben.
Wir haben die Wahl zwischen einer „Weltordnung“, in der es fair zugeht, in der also angestrebt wird, dass die Ressourcen nicht für einen kleinen Teil der Menschheit verbraucht werden, und einer, wo sie nur wenigen zugute kommen.
In dieser Frage hat sich Obama entschieden. Vorläufig sieht es freilich so aus, dass er seine Entscheidung in den USA kaum wird durchsetzen können.
In Deutschland sieht es nach der Bundestagswahl nicht besser aus.

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Eine Antwort to “Wahl in der Krise 2”

  1. Wahl in der Krise 3 « Apanat – Notizen zur Meinungsbildung Says:

    […] Apanat – Notizen zur Meinungsbildung « Wahl in der Krise 2 […]

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