Wahl in der Krise 3

Das Komitée für die Benennung des Friedensnobelpreisträgers hat sich für Barack Obama entschieden.
Die Entscheidung kommt überraschend. Denn noch hat er die Hoffnungen nicht erfüllen können, die die Welt in ihn setzt. Aber es ist eine Wahl in der Krise. Wie Willy Brandt, als er den Friedensnobelpreis erhielt, erlebt Obama kräftigen Widerstand. Anhänger sind von ihm enttäuscht, Gegner sehen ihre Chance.
Das Nobelpreiskomitée mag fürchten, dass es mit seiner Ehrung für seine ungeheure Kraftanstrengung zu spät kommen könnte, wenn es nicht das Seine dazu tut, ihm jetzt den Rücken zu stärken. Dass seine Politik nobelpreiswürdig ist, steht für mich außer Frage. Ob er genügend von seinen Zielen durchsetzt, um als „großer Präsident“ in die Geschichte einzugehen, ist noch offen. Wenn es ihm nicht gelingen, wird es aber an den Widerständen gelegen haben, nicht an der Zielsetzung.

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Eine Antwort to “Wahl in der Krise 3”

  1. Fonty Says:

    Die Nobelpreisverleihung hat Obama in höchste Gefahr gebracht. Dass er das weiß, wird aus Obamas Dankesrede deutlich.
    Die Gegner Obamas, die ihn jetzt als Blender verhöhnen, sind bewaffnet.

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