Wo geht das Geld hin?

Wir haben von den Milliardenboni gehört und davon, dass sie seit der Krise noch zugenommen haben.
Empören könnte man sich, wenn man von dem Luxus hört, den sie erlauben.
43 000 Euro kostet ein Kilo vom besten Rindfleisch, wie es die besseren unter den Nobelrestaurants dieser Welt anbieten. Vergoldete Hamburger gibt es etc.. Banker geben nicht selten an einem Abend mehr Geld aus, „als manche Menschen in ihrem Leben verdienen“ (ZEIT vgl. o.). Das ist zwar ein Skandal, aber das ist nicht das wirtschaftliche Problem.
Das Problem „liegt darin, dass sich dadurch ihr Konto nicht leert. Dass sie nicht mehr wissen, wohin mit den Millionen.“ (ZEIT vgl. o.) Das heißt aber, dass sie damit nicht konsumieren, sondern spekulieren. Die Boni sind nicht nur ungerecht, sie tragen zur neuen Blase bei. Und damit zur weiteren finanziellen Ausblutung der Staaten und derer, die nahe der Armutsschwelle oder sogar bereits darunter liegen.
Das heißt praktisch, dass die Manager aufgrund ihrer hohen Bezahlung geradezu „zwangsläufig“ dazu beitragen, unser Wirtschaftssystem zu Grabe zu tragen.
Freilich, zwangsläufig würde nur Karl Marx sagen. In Wirklichkeit haben die Staaten die Instrumente, den Zusammenbruch des Systems zu verhindern; aber nur wenn sie zusammenarbeiten. Und davon sind wir noch weit entfernt.

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