Wo ist das Geld geblieben? (2)

Die Frage „Wo ist das Geld geblieben?“ habe ich in diesem Blog schon einmal gestellt. Die 1,5 Billionen Euro, die im Zuge der Finanzkrise von den Zentralbanken geschaffen wurden, gingen nur zu einem sehr geringen Teil in die Realwirtschaft, sondern primär wieder dahin, wo die größere Rendite lockte, in Spekulation: Firmenbeteiligungen, Rohstoffe und natürlich auch wieder reine Finanzpapiere.
Nur ein vergleichsweise kleiner Teil davon floss wieder in Bonifikationen an die Manager. Doch der kann sich durchaus sehen lassen:
„Nach Berechnungen der amerikanischen Zeitung Wall Street Journal zahlen allein die 23 größten amerikanischen Banken ihren Mitarbeitern in diesem Jahr Gehälter in Höhe von 95 Milliarden Dollar. Das sind zehn Milliarden Dollar mehr als im bisherigen Rekordjahr 2007 und über 20 Milliarden Dollar mehr als im Krisenjahr 2008.“ (DIE ZEIT, 14.1.10, S.15)
10 Milliarden Dollar mehr als im bisherigen Rekordjahr. Der Einbruch von 2008 ist für die Finanzspekulanten jetzt schon wieder „gut gemacht“ worden. Der Einbruch an Arbeitsplätzen für die, die an der Krise unschuldig sind, ist beileibe noch nicht überwunden. Das Schlimmste steht noch bevor.

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