Veränderung unserer Welt durch das Internet

Die digitalen Medien, und da wieder besonders das Web zusammen mit den Handys, verändern die alte Bürokultur, die knapp 30 Jahre im papierenen Fax-Zeitalter verharrte: Siemens Telefonanlagen, Rank Xerox Photokopierer, Microsoft Office Files, die permanent ausgedruckt wurden und dann gleich wieder zu vielen feinen Streifen zerschnitzelt. Die Digital Natives sind eher Objekte dieser Entwicklung, nicht Ursache und Treiber.

So schreibt Martin Lindner in seinem Blog über Weblernen. Die Frage, ob Alte oder Junge netzaffiner sind, beantwortet er sozusagen dialektisch: Um im Netz eine Rolle zu spielen, braucht man sprachliches Training. Das haben die heute Aktiven meist außerhalb des Netzes gelernt. Die meisten Jungen sind nur für Chatten und Spiele im Netz.
Andererseits: Seine Tochter hat alles mögliche im Netz ohne Anleitung gelernt und bewegt sich mit 12 jahren dort mit großer Sicherheit.

Meine Position zunächst nur kurz.
Ich gebe ihm Recht. Genauer aber: Die Älteren finden die Bereiche im Netz, die ihren Interessen und Begabungen entsprechen. Die Jüngeren benutzen das Netz zunächst einmal vielseitiger, weil sie weniger festgelegt/geprägt sind. Dadurch bilden sich auch technisch breitere Handlungsfähigkeiten heraus.
Natürlich benutzt eine extrem hohe Prozentzahl Computer wie Netz fast nur zur Unterhaltung. Der Prozentsatz ist bei den Kindern gewiss größer als bei den 80-jährigen. (Es sei denn, man fasst alles, was Nicht-Berufstätige machen, nur noch als Unterhaltung auf.)

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