Zhuangzi

Das Zhuangzi ist in Europa weit weniger bekannt als das Daodejing des Lǎozǐ und das Lúnyǔ des Konfuzius.
Das mag damit zusammenhängen, dass es weniger Weisheitslehren als vielmehr Geschichten enthält. Dabei spricht viel dafür, dass die „inneren Kapitel“ des Zhuangzi die älteste Form des Daoismus enthalten.
Was teils wie ein perspektivisch verschobener Fichte anmutet,

„Gäbe es keinen ‚Anderen‘, gäbe es kein ‚Ich‘. Gäbe es kein ‚Ich‘, gäbe es nichts, was den ‚Anderen‘ wahrnähme. … was macht, dass dem so ist, das weiß ich nicht.“

„Jede Bejahung ist die Verneinung von etwas anderem, und jede Verneinung ist die Bejahung von etwas anderem.“

gipfelt nach Geschichten über den Fisch Kun, den Vogel Peng und den Kaiser Yao in den Sätzen:

„Der höchste Mensch hat kein Ich.

Der spirituelle Mensch hat nichts geleistet.

Der Weise hat keinen Ruhm.“

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