Fleisch und Diesel statt Kampf gegen den Hunger

Eine knappe Zusammenfassung des Welternährungsproblems bietet Wolfgang Kessler unter der Überschrift „Der Hunger der Reichen“ in Publik Forum.

1,2 Milliarden Menschen hungern, nicht weil zu wenig Nahrungsmittel produziert würden und zu wenig Land da wäre, sondern weil Nahrungsmittel und Land denen zugeteilt werden, die dafür bezahlen können.

We feed the World“ beschreibt es richtig.

Leider ist es für den einzelnen weit leichter, sparsam zu wirtschaften, als ökologisch und sozial verträglich zu konsumieren.

Denn die Preise sagen nicht die ökologische Wahrheit und was als unser nationales Interesse auch mit Waffengewalt vertreten wird, ist nicht, dass wir nicht mitschuldig werden am Tod von Millionen von Kindern.

Aber man braucht sich nicht alle Informationen zusammenzusuchen. Auf der Internetplattform für strategischen Konsum wird zusammengetragen, was man braucht, um sozialverträglich zu konsumieren.

Doch wer es einfacher haben will: Weniger Fleisch essen, weniger Auto fahren oder gar fliegen und sein Haus stärker dämmen, damit es im Sommer kühler und im Winter wärmer bleibt, sind einfach verständliche Rezepte. (Wer ein wenig anspruchsvoller ist, kann hier 10 Regeln zum Öleinsparen lesen.)

Aber wenn der Billigflug doch nur 10 Euro kostet?

Wir zahlen 10 Euro und unsere Kinder die Zeche.

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