Weltraumschrott

Über 580 000 über 1 cm große Schrottstückchen befinden sich unbeobachtet auf Umlaufbahnen um die Erde. Nur 13 000 werden beobachtet.

Wiederholt ist es im Weltraum zu Zusammenstößen gekommen, immer wieder gibt es auf  Weltraumstationen Schrottalarm, weil ein Zusammenstoß zu befürchten steht. Meist können Ausweichmanöver erfolgreich durchgeführt werden.

Der Weltraum mit seinen unendlichen Weiten zeigt uns Menschen wieder mit aller Deutlichkeit, dass es ein Wegwerfen nicht gibt. Selbst was wir von der Erde entfernen, kann unsere Lebensvollzüge bedrohen. Funksatelliten sind schon zerstört worden, weil sie mit alten zusammenstießen.

Inzwischen hat man auch für den Weltraum Regeln eingeführt, wie mit dem Müll umgegangen werden soll (z.B. kontrolliertes Abstürzen von Weltraumstationen ins Meer). Zu spät, aber, weil die kleinen Teile beim Eintritt in die Atmosphäre restlos verglühen, mit relativ geringen Auswirkungen auf der Erde. Doch die Weltraumnutzung ist durch den Müll ganz erheblich gestört. Auch wegen dieser Gefahren (seit 1991 unter dem Namen Kesslersyndrom viel zu wenig bekannt) waren die Tests für Antisatellitenwaffen so hochproblematisch.

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