Bundeswehr

Der Wehrbeauftragte Königshaus warnt, die Bundeswehr müsse nach Abschaffung der Wehrpflicht attraktiver werden, als sie gegenwärtig sei, wenn sie genügend Bewerbungen anziehen wolle.

Schlagwörter:

3 Antworten to “Bundeswehr”

  1. Franz Xaver Schröder Says:

    Michael Wolffsohn in einem Radiokommentar vom 13.1.11
    http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/1363619/

    „Trotz Aufschwung sind die Arbeitsmarktperspektiven im deutschen Osten schlechter als im deutschen Westen, und man nimmt, was man kriegt.

    Das bedeutet: In der Bundeswehr findet man überproportional viele Ostdeutsche, und zwar ostdeutsche Unterschichten. Rund ein Fünftel der Bundesbürger lebt im deutschen Osten, aber etwas mehr als ein Drittel des Bundeswehrpersonals stammt aus den Neuen Ländern. Das Wirtschafts- und Sozialgefälle zwischen dem deutschen Westen und Osten spiegelt sich in der Bundeswehr wider.

    Wie bisher seit der Wiedervereinigung wird die neue Bundeswehr eine ostdeutsche Unterschichtenarmee sein.“

  2. apanat Says:

    So groß ist die Überrepräsentanz der Unterschicht aus den neuen Bundesländern an den Soldaten bisher noch nicht, wenn sie noch unter dem Doppelten des Durchschnitts bleibt.
    Aber in einer Freiwilligenarmee haben wir in der Tat damit zu rechnen, dass die Normalsoldaten aus der Unterschicht stammen und die Offiziere ein Elitebewusstsein entwickeln. Die Mehrzahl der amerikanischen Kriegstoten aus dem Irakkrieg stammte aus der Unterschicht.
    Wie dann nach Gorch-Fock-artigem Drill und Hartz-IV-Drohung noch ein „Bürger in Uniform“ erhalten bleiben soll, ist mir allerdings schleierhaft.

    Seit der Finanzkrise graut mir vor selbsternannten Eliten.

  3. Franz Xaver Schröder Says:

    «Um ihren Nachwuchs zu sichern, will die Bundeswehr künftig auch verstärkt um gering Qualifizierte werben. „Angesichts der demografischen Entwicklung sowie der anstehenden strukturellen Anpassungen der Bundeswehr werden künftig verstärkt auch junge Menschen mit unterdurchschnittlicher schulischer Bildung beziehungsweise ohne Schulabschluss personalwerblich anzusprechen sein“, heißt es in dem 37-seitigen „Attraktivitätsprogramm“, das der FTD vorliegt.»

    http://www.ftd.de/politik/deutschland/:zweifel-an-loyalitaet-auslaender-in-der-bundeswehr-unerwuenscht/60012286.html

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: