Archive for Juli 2012

Der Westen ist bereits in Syrien engagiert

26. Juli 2012

„Groß ist die Angst vor einem Machtvakuum, von dem al-Qaida-nahe Islamisten profitieren und möglicherweise sogar die Chemiewaffen des Regimes erbeuten könnten. Auch wächst die Sorge, dass der Krieg sich auf die Nachbarländer ausbreitet und selbst nach einem Sturz von Baschar al-Assad entlang konfessioneller Linien weiter tobt.“ berichtet Spiegel online und beschreibt die Hilfen, die der Westen bereits den Aufständischen leistet (Einmischung in die inneren Angelegenheiten).

Sogar ein Einmarsch sei denkbar, freilich erst nach dem Sturz Assads. Dann freilich würden die westlichen Truppen als Besatzer gesehen. Verständlich.

Man wünschte es sich anders, aber Demokratisierung ist hier noch erheblich weiter entfernt als in Ägypten und selbst als in Libyen.

Nachtrag vom 2.8.12:

Osama erlaubt CIA Hilfe für Rebellen

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Niederlage von Monsanto

13. Juli 2012

Der Maiswurzelbohrer hat gelernt, die angeblich gegen ihn resistente gentechnisch veränderte Maissorte weiterhin zu schädigen, berichtet die Frankfurter Rundschau. Nämlich er ist seinerseits gegen deren Gift resistent geworden.

Oder waren es doch Menschen, die die Anstregenungen von Monsanto zunichte gemacht haben?

Und zwar nicht die Gentechnikgegner, sondern die allzu Gentechnikgläubigen?

„Wissenschaftler warnen seit Langem vor einer solchen Entwicklung. Ihre Vorwürfe: Die Konzerne hätten das für den Maiswurzelbohrer tödliche Protein zu niedrig dosiert. Und die Bauern hätten aus Bequemlichkeit oft darauf verzichtet, auf ihren Felder zwischendurch mal etwas anderes als Mais anzubauen, noch nicht mal die Genmaissorte hätten sie gewechselt. Viele verzichteten auch darauf, die vorgeschriebenen Flächen mit natürlichem Mais anzulegen. So konnten sich die unempfindlichen Käfer munter paaren“, heißt es dazu in der FR.

Beim Schädigen von Menschen ist Monsanto, wie man hört, erfolgreicher als beim Kampf gegen den Maiswurzelbohrer. Doch zum Glück wurden die Europäer durch die Erfahrungen auf dem amerikanischen Kontinent gewarnt. Unser Dank gilt Louise und Percy Schmeiser.