Archive for the ‘Kommunikation’ Category

83 Tage im Leben eines Eisbären

25. Februar 2016

Die ersten 83 Tage im Leben eines Eisbären

Schlafen, trinken, spielen

Wahl zum Lehrerblog des Jahres 2014

17. März 2014

Die Wahl zum Lehrerblog des Jahres wird diesmal nicht mit Preisen honoriert, aber Gold-, Silber- und Bronzemedaille sollte es schon geben. Vielleicht findet sich ja jemand, der sie entwirft. Sonst muss ich auf in der Wikipedia übliche Auszeichnungsbilder zurückgreifen.

Bei der Wahl geht es freilich nicht nur um die Ehre, sondern bei dieser Gelegenheit soll auch auf besonders interessante Blogs aufmerksam gemacht werden.

Kandidatenliste:

Die Reihenfolge der Kandidaten folgt dem Eingang der Kandidaturen. Von Bloggern neu vorgeschlagene Kandidaten sind mit ihrer url aufgeführt, der Lehrerfreund, der bei der letzten Wahl als Ausrichter nicht teilgenommen hat und die Teilnehmer der Endrunde von 2009, die noch bloggen, aber nicht ausdrücklich wieder vorgeschlagen worden sind, mit den

Namen ihrer Blogs. 

 

 

So kannst Du teilnehmen:

Schreibe einen Kommentar und wähle darin einen Blog!


Die Abstimmung läuft!

Nur ausgewiesene Lehrerbloggerstimmen zählen (dazu gehören auch Lehramtsstudenten, -kandidaten und Referendare/Lehrer im Vorbereitungsdienst). Jeder darf mitzählen und berichten. 

Und natürlich darf man auch für seine Favoriten Reklame machen.

Erste offizielle Auszählung Anfang April.

Verkündung der Sieger nach den bayerischen Sommerferien. 

Der Ausgang steht vermutlich schon lange vorher fest.

Blogger sollten sich stärker vernetzen, aber …

14. Mai 2013

„…besteht der Sinn eigener Blogs auch gerade darin, sich nicht von Plattformen wie Facebook oder Google+ abhängig zu machen und sich nicht deren Spielregeln beim Publizieren von Inhalten zu unterwerfen“ schreibt Thomas Stadler (Internet Law)

Das greife ich auf und zwar bei wordpress, weil es das schöne Instrument pingback hat

Meine Erfahrungen mit Lehren und Lernen (Fortsetzung)

11. Februar 2013

Projekte

Am meisten beeindruckt hat mich, wie gut mein Projekt der Entzifferung eines Augenzeugenberichts über Napoleons Russlandfeldzug vorankam, nachdem ich Unterstützung bei Wikepianern und Wikisourcemitarbeitern gefunden hatte. (vorher – nachher) Mein Dank gilt besonders Frank und Paulis, aber selbst der Versionsgeschichte ist nicht ohne weiteres zu entnehmen, wie viele andere außerdem  beteiligt waren. Man müsste die Versionsgeschichten aller 185 Seiten durchgehen.

Aus einem recht unvollständigen und fehlerhaften Entzifferungsversuch wurde eine Edition mit erläuternden Anmerkungen, die sich m.E. sehen lassen kann. Solch eine Edition wäre mir, aber auch keinem anderen von uns allein nicht möglich gewesen (bei Frank allerdings wohl nur aufgrund des Zeitmangels). Nebenbei erhielt ich Einblick in andere Editionsunternehmen wie besonders die Herausgabe aller unterschiedlichen Originalausgaben der Märchen der Brüder Grimm Literaturhinweise zum Russlandfeldzug, an die ich sonst nie gekommen wäre.

Aber auch ganz private Projekte wie die  Verbesserung alter Kassettenaufnahmen kamen voran, weil ich über ZUM.de technisch Findigere als mich kennenlernte.

UrheberrechtPhilosophie,

Blogs

Bei Wikis gerät man über die Arbeit an konkreten Projekten mehr oder minder intensiv in die Wiki-Gemeinschaft hinein.

Innerhalb der Blogger Beziehungen aufzubauen, erfordert über die Arbeit an den einzelnen Blogartikeln auch konkrete Kotaktaufnahme mit anderen über Kommentare. Wenn man freilich in der Wikipedia auch nur kurz mit Benutzer: Jeanpol zusammen gearbeitet hat, ergibt sich die Einführung in die pädagogische Bloggerszene wie von selbst. Außer ihm nenne ich nur das Lehrerzimmer von Herrn Rau und den Lehrerfreund.

Sonderfall: Nachbarschaft

Soziale Medien

Twitter

MOOCs u.ä.

mein Blog dazu

Barcamps

CorporateLearningCamp 2012

Gruppenunterricht und Einzelunterricht:
Deutsch als Fremdsprache

Ich habe neun Jahre Unterrichtsgruppen in Deutsch als Fremdsprache an einer Europäischen Schule unterrichtet. Fremdsprachenlehrer werden zu recht feststellen, dass ich bei diesem learning by doing nicht viel Methodik gelernt habe; doch habe ich dabei dreierlei gewonnen: Erstens die Erfahrung, dass ab einem gewissen Niveau der Sprachbeherrschung des Schülers offenbar die Sprachkenntnis des Lehrers wichtiger wird als die Methode (sofern er nicht wichtige Regeln außer Acht lässt). Zweitens den Mut, in Deutschland Sprachunterricht für Ausländer fortzusetzen. Drittens eine Kenntnis über gewisse Regelmäßigkeiten der deutschen Grammatik, die der Deutschkundige nicht wahrnimmt, weil er sie aufgrund ständiger Anwendung beherrscht, während deutschlernende Muttersprachler aufgrund einer rasanten Sprachentwicklung oft Schwierigkeiten bei der Anwendung der Fälle haben und zwar nicht nur, weil – angeblich – der Dativ dem Genitiv sein Tod ist, sondern, weil parallel immer häufiger der Genitiv gebraucht wird, wo der Dativ stehen müsste.

Wenn in einer Unterrichtsgruppe die Deutschkenntnisse sich „nur“ durch ein bis drei Jahre Deutschunterricht unterscheiden, kann man manches auszugleichen versuchen. Der Unterricht von Sprachlernanfängern und flüssig, aber unkorrekt Deusch Sprechenden sowie mehreren Sprachniveaus zwischen diesen Stufen hat mich aber überfordert. (Daher habe ich eine gewisse Skepsis gegenüber Inklusion, so wünschenswert die Verwirklichung dieses Konzepts aus anderen Gründen ist.)

Da war ich froh, als ich bei Einzelunterricht mir die Lernziele von den SchülerInnen vorgeben lassen konnte. Das kann eine beglückende Erfahrung sein.

Deutsch als Muttersprache

anderes

Empfehlung von Jorgen Randers

13. Januar 2013

In seinem Buch „2052“ erklärt Jorgen Randers, warum man sich eine Vorliebe für virtuelle Kommunikation antrainieren sollte, und fragt: „Wenn ihrer Mutter dreidimensional und geruchsecht elektronisch in den Raum projiziert wird, wie oft werden Sie sie dann noch tatsächlich besuchen fahren?“ (S.382).
Was er dabei nicht ausspricht, was man an aber mitbedenken sollte: Wie oft werden Ihre Kinder Sie noch besuchen, wenn es so viel leichter ist, virtuell mit Ihnen zu kommunizieren?
Sollte man sich nicht früh daran gewöhnen, dass man vieles nicht mehr leisten kann, was früher möglich war?
Jean-Pol Martin nennt es mit Sloterdijk die Theorie des „Krüppel-Artisten“ (zum Nachlesen).

Über das Kommentieren von Blogartikeln

28. Oktober 2012

Ich möchte auf einen interessanten Blogbeitrag über das Kommentieren in wissenschaftlichen Blogs mit einer fast noch interessanteren Diskussion hinweisen.
Ich hoffe, in den nächsten Tagen meinerseits noch etwas dazu schreiben zu können.

Zunächst verlinke ich nur einen älteren Blogartikel von mir.

Analoge Twitterwand bei rp12

3. Mai 2012

Hier die Twitterwand. Hier re:publika 2012.

OER-Plattformen bauen

26. März 2012

So lautet die Überschrift eines Blogeintrages von Christian Füller, eines Journalisten von der taz, der als Twitterer ciffi sich bei vielen Twitterern unbeliebt gemacht hat, weil er munter/frech/unverschämt (zum Aussuchen!) über sie geschrieben hat.

Der Blogeintrag gefällt mir gar nicht schlecht. Vielleicht hat jemand von meinen Lesern Lust, zu prüfen, ob mein Eindruck berechtigt ist.

Blogparade zu offenen Bildungsinhalten

21. November 2011

Diskutiert wurde die Möglichkeit, Schulbücher durch offene Bildungsinhalte zu ersetzen, schon länger. In Deutschland hat sie durch den „Schultrojaner“  deutlich an Schwung gewonnen. Zunächst wurde sie in Twitter und Etherpads diskutiert, als Bloggerthema groß herausgebracht hat sie dann Herr Larbig. Die Blogparade wurde aber erst durch Klaus Dautel  mit „Komm! Ins Offene, Freund!“ (bei ZUM-Unity und CSpannagel) angestoßen.

Es folgten Gibro auf dem Dotcom-Blog mit CC-Lizenzen für offene Bildungsinhalte und Fontanefan mit Lehrfreiheit und offene Bildungsinhalte als ausdrücklichen Blogparadebeiträgen. Aber auch Damian Duchamps mit Tragt die CC in die Lehrerzimmer [wichtig ist hier der in einem Kommentar gegebene Hinweis auf die Probleme mit nc-Lizenzen) und Lehrerfreund mit segu – Das kostenlose Geschichtsbuch im Internet greifen das Thema in der Bloggerszene auf. Die Twitterdiskussion geht ohnehin weiter.

Was lässt sich bei der Diskussion beobachten?

Im Nu wird über verschiedenen Lizenzen diskutiert und darüber, wer zuerst und am effektivsten die Idee der offenen Bildungsinhalte propagiert hat, und schließlich darüber, wie sie am übersichtlichsten zu ordnen seien. Dabei ist doch das Wichtigste, offene Bildungsinhalte zu erstellen, und vorhandene Bildungsinhalte freizustellen.

Deshalb möchte ich dazu aufrufen, dass jede Organisation und jeder einzelne, der Bildungsinhalte (oder ganz unfeierlich gesagt: Unterrichtsentwürfe und Arbeitsblätter) gesammelt hat, diese zur offenen Verwendung zur Verfügung stellt. Teilweise geschieht das schon, z.B.  im ZUM-Wiki, teilweise bestehen noch mehr oder minder große Hindernisse, z.B. bei ZUM.de, bei 4teachers und bei lehrer-online.de.

Allen möchte ich mit Klaus Dautel und Hölderlin sagen: „Komm! Ins Offene, Freund!“

Eine Möglichkeit ist es, seine offenen Inhalte im ZUM-Wiki unter einem Stichwort zu verlinken oder, wenn es umfangreichere Sammlungen sind, unter Offene Bildungsinhalte einzutragen. Weitere werden folgen.

Nachsatz vom 23.11.:

Eine Zusammenfassung der Aktivitäten zur Verbreitung offener Bildungsinhalte auf dem educamp Bielefeld 2011 und es herum bietet jetzt Herrn Larbigs Blogbeitrag: OER – Freie Bildungsmedien: Das Netzwerk entsteht!
Nachtrag vom 28.11.:
Erst heute entdecke ich den Beitrag von Ralf Klötzke:
Umfrage und Links zum Thema „Offene Bildungsinhalte“ vom 27.11.  in Landeskunde

Was soll ein freiwilliger Filter für die Wikipedia?

23. August 2011

Die Wikipedianer diskutieren gegenwärtig über die Einführung eines Filters, damit die Benutzer Inhalte, insbesondere Bilder, Videos und Tondokumente, die ihnen anstößig erscheinen könnten, von vornherein für sich ausblenden, aber auch wieder für sich zugänglich machen können.
Dazu die ZEIT.
Interessant ist dabei auch immer wieder Originalton von Wikipedianern, der immer wieder deutlich macht: Wikipedianer sind sich meist nicht einig, nur in einem stimmen sie überein: Sie wollen eine gute Enzyklopädie freien Wissens.
Was aber ist gut? Braucht man dazu einen Filter?