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Wahl zum Lehrerblog des Jahres 2014

17. März 2014

Die Wahl zum Lehrerblog des Jahres wird diesmal nicht mit Preisen honoriert, aber Gold-, Silber- und Bronzemedaille sollte es schon geben. Vielleicht findet sich ja jemand, der sie entwirft. Sonst muss ich auf in der Wikipedia übliche Auszeichnungsbilder zurückgreifen.

Bei der Wahl geht es freilich nicht nur um die Ehre, sondern bei dieser Gelegenheit soll auch auf besonders interessante Blogs aufmerksam gemacht werden.

Kandidatenliste:

Die Reihenfolge der Kandidaten folgt dem Eingang der Kandidaturen. Von Bloggern neu vorgeschlagene Kandidaten sind mit ihrer url aufgeführt, der Lehrerfreund, der bei der letzten Wahl als Ausrichter nicht teilgenommen hat und die Teilnehmer der Endrunde von 2009, die noch bloggen, aber nicht ausdrücklich wieder vorgeschlagen worden sind, mit den

Namen ihrer Blogs. 

 

 

So kannst Du teilnehmen:

Schreibe einen Kommentar und wähle darin einen Blog!


Die Abstimmung läuft!

Nur ausgewiesene Lehrerbloggerstimmen zählen (dazu gehören auch Lehramtsstudenten, -kandidaten und Referendare/Lehrer im Vorbereitungsdienst). Jeder darf mitzählen und berichten. 

Und natürlich darf man auch für seine Favoriten Reklame machen.

Erste offizielle Auszählung Anfang April.

Verkündung der Sieger nach den bayerischen Sommerferien. 

Der Ausgang steht vermutlich schon lange vorher fest.

Denken lernen lehren

7. Oktober 2013

Lisa Rosa stellt das Buch “Making Thinking Visible” von Ron Ritchhart u.a., 2011und die Unterrichtsvideos, die er ihm beigibt, vor und begründet ihre Überlegungen auf kritische Anfragen hin: „ich steuere gerne selbst, was mit mir zu tun hat. Und ich habe Spaß dran, anderen ihre eigenen Steuermöglichkeiten entwickeln zu helfen.“

Ihr Beitrag heißt: Denken lernen lehren.

Dazu möchte man auch gern beitragen.

Ob es die Methoden von Ritchhart sein müssen?  Darauf ist auch sie noch nicht festgelegt. Aber ihr gefällt der Ansatz. Es lohnt sich, ihrem Gedankengang zu folgen.

Außerdem empfehle ich einen Blick in ihre Blogwerkstatt, z.B. den Hinweis zu Geschichtsunterricht mit Blogs oder zur Erstellung einer Slideshow auf einem Blog.

Blogger sollten sich stärker vernetzen, aber …

14. Mai 2013

„…besteht der Sinn eigener Blogs auch gerade darin, sich nicht von Plattformen wie Facebook oder Google+ abhängig zu machen und sich nicht deren Spielregeln beim Publizieren von Inhalten zu unterwerfen“ schreibt Thomas Stadler (Internet Law)

Das greife ich auf und zwar bei wordpress, weil es das schöne Instrument pingback hat

Meine Erfahrungen mit Lehren und Lernen (Fortsetzung)

11. Februar 2013

Projekte

Am meisten beeindruckt hat mich, wie gut mein Projekt der Entzifferung eines Augenzeugenberichts über Napoleons Russlandfeldzug vorankam, nachdem ich Unterstützung bei Wikepianern und Wikisourcemitarbeitern gefunden hatte. (vorher – nachher) Mein Dank gilt besonders Frank und Paulis, aber selbst der Versionsgeschichte ist nicht ohne weiteres zu entnehmen, wie viele andere außerdem  beteiligt waren. Man müsste die Versionsgeschichten aller 185 Seiten durchgehen.

Aus einem recht unvollständigen und fehlerhaften Entzifferungsversuch wurde eine Edition mit erläuternden Anmerkungen, die sich m.E. sehen lassen kann. Solch eine Edition wäre mir, aber auch keinem anderen von uns allein nicht möglich gewesen (bei Frank allerdings wohl nur aufgrund des Zeitmangels). Nebenbei erhielt ich Einblick in andere Editionsunternehmen wie besonders die Herausgabe aller unterschiedlichen Originalausgaben der Märchen der Brüder Grimm Literaturhinweise zum Russlandfeldzug, an die ich sonst nie gekommen wäre.

Aber auch ganz private Projekte wie die  Verbesserung alter Kassettenaufnahmen kamen voran, weil ich über ZUM.de technisch Findigere als mich kennenlernte.

UrheberrechtPhilosophie,

Blogs

Bei Wikis gerät man über die Arbeit an konkreten Projekten mehr oder minder intensiv in die Wiki-Gemeinschaft hinein.

Innerhalb der Blogger Beziehungen aufzubauen, erfordert über die Arbeit an den einzelnen Blogartikeln auch konkrete Kotaktaufnahme mit anderen über Kommentare. Wenn man freilich in der Wikipedia auch nur kurz mit Benutzer: Jeanpol zusammen gearbeitet hat, ergibt sich die Einführung in die pädagogische Bloggerszene wie von selbst. Außer ihm nenne ich nur das Lehrerzimmer von Herrn Rau und den Lehrerfreund.

Sonderfall: Nachbarschaft

Soziale Medien

Twitter

MOOCs u.ä.

mein Blog dazu

Barcamps

CorporateLearningCamp 2012

Gruppenunterricht und Einzelunterricht:
Deutsch als Fremdsprache

Ich habe neun Jahre Unterrichtsgruppen in Deutsch als Fremdsprache an einer Europäischen Schule unterrichtet. Fremdsprachenlehrer werden zu recht feststellen, dass ich bei diesem learning by doing nicht viel Methodik gelernt habe; doch habe ich dabei dreierlei gewonnen: Erstens die Erfahrung, dass ab einem gewissen Niveau der Sprachbeherrschung des Schülers offenbar die Sprachkenntnis des Lehrers wichtiger wird als die Methode (sofern er nicht wichtige Regeln außer Acht lässt). Zweitens den Mut, in Deutschland Sprachunterricht für Ausländer fortzusetzen. Drittens eine Kenntnis über gewisse Regelmäßigkeiten der deutschen Grammatik, die der Deutschkundige nicht wahrnimmt, weil er sie aufgrund ständiger Anwendung beherrscht, während deutschlernende Muttersprachler aufgrund einer rasanten Sprachentwicklung oft Schwierigkeiten bei der Anwendung der Fälle haben und zwar nicht nur, weil – angeblich – der Dativ dem Genitiv sein Tod ist, sondern, weil parallel immer häufiger der Genitiv gebraucht wird, wo der Dativ stehen müsste.

Wenn in einer Unterrichtsgruppe die Deutschkenntnisse sich „nur“ durch ein bis drei Jahre Deutschunterricht unterscheiden, kann man manches auszugleichen versuchen. Der Unterricht von Sprachlernanfängern und flüssig, aber unkorrekt Deusch Sprechenden sowie mehreren Sprachniveaus zwischen diesen Stufen hat mich aber überfordert. (Daher habe ich eine gewisse Skepsis gegenüber Inklusion, so wünschenswert die Verwirklichung dieses Konzepts aus anderen Gründen ist.)

Da war ich froh, als ich bei Einzelunterricht mir die Lernziele von den SchülerInnen vorgeben lassen konnte. Das kann eine beglückende Erfahrung sein.

Deutsch als Muttersprache

anderes

Über das Kommentieren von Blogartikeln

28. Oktober 2012

Ich möchte auf einen interessanten Blogbeitrag über das Kommentieren in wissenschaftlichen Blogs mit einer fast noch interessanteren Diskussion hinweisen.
Ich hoffe, in den nächsten Tagen meinerseits noch etwas dazu schreiben zu können.

Zunächst verlinke ich nur einen älteren Blogartikel von mir.

Blogger in der Zwickmühle

3. Juli 2009

Dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist, wie es (am 28.5.09 in der Zeit) behauptet wurde, hat jetzt der Blogger Stefan Niggemeier von zwei Seiten erfahren.

Zum einen wurde er angegriffen, weil er es nicht unmöglich mache, dass Kommentatoren bei ihm gesetzwidrige Sachen sagten. Als er das zu verhindern suchte, griff ihn der Datenschutz an, weil er IP-Adressen speichere, um unliebsame Kommentatoren aussperren zu können.

Er ist in der Zwickmühle.

Lernen durch Bloggen

15. Mai 2009

Wenn man wie Jean-Pol Martin aus seinem Blog etwas lernen will, ist es sinnvoll, wenn man den Bloglesern einen möglichst guten Einblick in seinen bisherigen Lernprozess gibt.

Das hat Martin mit der Systematisierung seines Blogs als „Vorlesung“ vorbildlich getan. Zugegebenermaßen erleichtert er damit auch seinen Lesern den Zugang zu seinem Gedankengebäude. Er hilft ihnen also beim Lernen.

Aber er braucht sie ja auch für seine „kollektive Wissenskonstruktion“, denn er will ja weiterlernen.

Zum Bloggen einladen

16. März 2009

Sehr eindrucksvoll beschreibt Ina Müller-Schmoß, die Betreiberin von Blogpatenschaften, was sie alles getan hat, um Leute, die etwas zu sagen haben, zur Publikation im Netz zu bewegen. Sie lädt zu Gastbeiträgen in ihrem Blog ein. Diesmal war sie ihrerseits in Cspannagels Blog eingeladen.

Bloggen ist gefährlich

10. Februar 2009

Das hat gerade wieder ein deutsch-ägyptischer Blogger erfahren.

Um seine Solidarität zu beweisen, kann man eine Petition unterschreiben. Vor allem aber sollte man sich informieren und aufpassen, dass die Staatssicherheit nicht Überhand gewinnt gegenüber der Freiheit.

Fast alles über Twitter

3. Dezember 2008

Cspannagel vergleicht Twitter mit einem Großraumbüro im Unterschied zum Kaffeeklatsch beim Chatten.
Es folgen viele Kommentare, die diese beiden Vergleiche ergänzen und Differenzierungen vornehmen.