Posts Tagged ‘Energie’

Zusammenhang von Sozialgeschichte und Klima – Kultur und Natur

2. Januar 2012

Reichholfs „kurze Naturgeschichte des letzten Jahrtausends“ gibt Anlass zu einigen Reflexionen.
Der global weitreichendste Einfluss menschlichen Handelns auf die Naturgeschichte ist gewiss der menschliche Anteil am Klimawandel.
Der langfristig entscheidendste Einfluss ist aber die Vernichtung fossiler Energien und die Austrocknung von Flüssen. Denn die natürlichen Klimaschwankungen waren im Verlauf des letzten Jahrtausends weit größer als die der letzten Jahrhunderte, in denen der Mensch merklichen Einfluss auf das Weltklima nahm. Die Vorräte fossiler Energien sind aber das Ergebnis von Prozessen, die über Jahrmillionen andauerten und auch die großen Flüsse existieren – mit unterschiedlichen Wassermengen – im wesentlichen seit Jahrmillionen.
(wird fortgesetzt)

Kleine Linksammlung

22. Juni 2009

Auswirkung der Finanzkrise auf die Entwicklungsländer (Stiglitz-Kommission)

Wie wurde man NSDAP-Mitglied?

Machtkampf im Iran

Cash-pooling bei Arcandor

Weisheit der vielen für Entscheidungen nutzen

Wie soziale Netzwerke funktionieren

Inwiefern eine Gruppe ihr eigener Feind ist

Strombedarf der Informations- und Kommunikationsindustrie

Tendenzen im Internet

Zensur im Internet

Gefährdung der bisherigen Veröffentlichung naturwissenschaftlicher Ergebnisse

Selbsttest für Lehramtsstudierende

Manfred Osten warnt vor „digitaler Demenz“

Schaffen RSS-Feeds nur Zitationskartelle? – Diskussion

Strafen in der Schule

Schüler dokumentieren ihre Arbeit mit Lernen durch Lehren

Schüler und Lehrer über Abistreich – eine Reflexion

Polenfahrt

In der Eisenbahn gehört von Annabell

Globalisierung

3. September 2008

Saskia Sassen argumentiert in  Das Paradox des Nationalen, die Globalisierung entstehe mehr durch eine Umgestaltung der Nationalstaaten als aus etwas anderem heraus. Damit spricht sie etwas aus, was meiner Meinung nach nie überzeugend zu leugnen versucht wurde: Globalisierung ist ein Vorgang, der von den einzelnen nationalen Regierungen ins Werk gesetzt wurde, nichts, was ohne sie entstanden wäre.

Deshalb besteht auch noch die Möglichkeit der Umsteuerung. Je länger man damit wartet, desto schwerer werden freilich die Verwerfungen (wirtschaftliche und politische) sein, die dann entstehen.

Dabei ist Verwerfung sehr vorsichtig ausgedrückt. Es besteht zu befürchten, dass es inzwischen nur noch um die Entscheidung geht, eine kleinere Katastrophe in Kauf zu nehmen, um eine größere zu verhindern, oder blind in die Katastrophe zu laufen.

Auf die kürzeste Formel gebracht. Weltkrieg um Wasser mehr noch als um Energie.

Dass das nicht auftritt, versucht attac zu verhindern. Ist es schon zu spät?