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Twitter – Pro und Kontra

1. März 2009

Ich habe hier schon einiges zu Twitter gesagt.
Inzwischen gibt es einen schönen Blogeintrag von csspannagel, wo die Frage intensiv im Dialog behandelt wird und außerdem in lesenswerten Kommentaren auch auf das Problem von „Informationsflut“ und Informationsverarbeitung allgemein ausgeweitet wird.
Dabei wird Frank Hartmann zitiert:

Es wird hier neue Möglichkeiten geben, Informationen zu selektieren, Wissen zu bilden und Wissen auch zu kontextualisieren. Der Begriff des Kontextes ist hier wichtig.

Dazu: Wichtig ist mir, dass ich Informationsangebote, bei denen es mir nicht gelingt, sinnvoll zu filtern nicht nutze. Was nutzt mir ein Filter, den es erst in Zukunft gibt.
Aber neben Goethe, Clausewitz und Marx, die immer wieder zu lesen sich lohnt, probiere ich auch mal etwas Kracht oder Robert Basic, die mir gelegentlich Anregendes vermitteln.
J-P. Martin meint in der Diskussion: „… in diesem enormen Wust von Twitter-Interaktionen kann ich untergehen. Ich kann aber auch die Geduld haben zu warten, bis ein Impuls emergiert, der in keinem anderen Kontext emergiert wäre […] Warten muss man allerdings und Geduld haben.“ Dabei geht er davon aus, dass er anstößt und auf Ergebnisse wartet, weniger davon, dass er angeregt werden will. (Jedenfalls vermute ich das. Stimmt’s?)
Ergänzung vom 10.3.09:
Inzwischen hat Robert Basic sich zum Unterschied von Blogs und Twitter geäußert. Meiner Meinung nach hat er fast nur Selbstverständlichkeiten geäußert, aber die vielfältigen darauf folgenden Kommentare geben ein recht differenziertes Bild. Fazit: Basics Blog ist zu Recht so beliebt. Selbst wenn ein Beitrag mal nicht soo stark ausfällt, lohnt sich die Lektüre wegen der Kommentare.
Und wenn ich schon damit angefangen habe, hier noch der Hinweis auf die kleine Eintragsserie zu Twitter von web writing magazin, die ebenfalls häufig kommentiert wurde.
weiterer Nachtrag: Martin schreibt über die Chancen, mit Twitter die Kooperationsbereitschaft von Personen einzuschätzen. Meine Antwort findet sich dort.
Langsam ist Zeit für einen Artikel zu Twitter im ZUM-Wiki. Warum schreibt ihn nur keiner? (Wir alle twittern stattdessen ;-))
Zusatz vom 9.3.2010:
Inzwischen har Robert Basic interessante Überlegungen über die Zukunftsaussichten von Twitter angestellt, die ich für recht realistisch halte: Die Idee der Kurznachrichten ist von anderen Diensten aufgegriffen worden. Auf die Dauer wird sich ein Dienst durchsetzen, der mehrere Elemente der Vernetzung miteinander verbindet.