Musik als vorlogische Weltsprache

„Wer mit Stöpseln im Ohr in der U-Bahn sitzt oder durch den Park joggt, der lebt in zwei Welten. Appollinisch fährt oder joggt er, dionysisch hört er. Die Musik hat das Transzendieren vergesellschaftet und zu einem Massensport gemacht. […] Ein erheblicher Teil der Menschheit zwischen Dreizehn und Dreißig lebt heute in den nichtsprachlichen und prälogisch dionysischen Räumen von Rock und Pop.“ (Rüdiger Safranski: Romantik. Eine deutsche Affäre, S.287)

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